Büroprofil

Das Büro guba + sgard LANDSCHAFTSARCHITEKTEN wurde im Jahr 2000 von Thomas Guba und Martine Sgard gegründet.
2012 hat Martine Sgard die Büropartnerschaft verlassen und sich als selbstständige Fachübersetzerin etabliert. Thomas Guba führt das Büro seitdem unter Beibehaltung des Namens guba + sgard alleine weiter und wird in der Projektarbeit z.Zt. von ein bis zwei Mitarbeitern unterstützt.

Schwerpunkt unseres Büros ist die Objektplanung für private, gewerbliche und öffentliche Auftraggeber in allen Leistungsphasen. Mit der Wiederherstellung des Parks der Villa Henckel in Potsdam, der auf den bedeutenden Gartenarchitekten Gustav Meyer zurückgeht, haben wir 2004 den Einstieg in das Feld der Gartendenkmalpflege gefunden.

In Zusammenarbeit mit Hochbauarchitekten beschäftigen wir uns mit städtebaulichen Fragestellungen. Hierbei reizt uns besonders die fachspezifisch unterschiedliche Art und Weise, sich dem Phänomen "Stadt" zu nähern und eine gemeinsame Lösung zu finden.

Auch als kleines Büro nehmen wir regelmäßig an Planungswettbewerben teil und haben uns deswegen besonders darüber gefreut, dass wir 2018 einen Award bei competitionline erhalten haben. Hier können Sie auch unsere Wettbewerbserfolge der letzten Jahre sehen. Einige unserer Wettbewerbsbeiträge finden Sie weiter unten in unserer Projektliste.

In den letzten Jahren ist Thomas Guba verstärkt auf der anderen Seite des Wettbewerbsgeschehens als Fachpreisrichter tätig.

Wettbewerb Kunst am Bau – Nordtorgebäude und Orangerie am Neuen Palais

ART DES VERFAHRENS
Nichtoffener, einphasiger Wettbewerb in Anlehnung an die RPW 2013

AUSLOBER
Gewobag in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und dem Bezirksamt Spandau von Berlin

KOORDINATION
Lisa Vanovitch

PREISGERICHT
geplant für Februar 2019

TÄTIGKEIT
Sachverständiger

 

Begräbnisstätte und Erinnerungsort auf dem Friedhof Altglienicke

ART DES VERFAHRENS
Nichtoffener Gestaltungswettbewerb für Arbeitsgemeinschaften aus Landschaftsarchitekten, professionellen Künstlern und/oder Gestaltern und/oder Typographen

AUSLOBER
Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und das BA Treptow-Köpenick

KOORDINATION
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Referat II D: Architektur Stadtgestaltung Wettbewerbe

PREISGERICHT
geplant für März 2019

TÄTIGKEIT
Fachpreisrichter

 

Neugestaltung Grünanlage Skalitzer Straße Berlin-Kreuzberg

ART DES VERFAHRENS
Nichtoffenes, kooperatives Wettbewerbsverfahren

AUSLOBER
Land Berlin, vertreten durch das BA Friedrichshain-Kreuzberg

KOORDINATION
STATTBAU Stadtentwicklungsgesellschaft mbH

PREISGERICHT
Dezember 2018

TÄTIGKEIT
Fachpreisrichter

 

Wasserstadt Oberhavel, Berlin Spandau, Quartier ”Wohnen am Park”

ART DES VERFAHRENS
Nichtoffener zweiphasiger städtebaulicher Realisierungswettbewerb für Stadtplaner und / oder Architekten in Arbeitsgemeinschaft mit Landschaftsarchitekten

AUSLOBER
Gewobag in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und dem Bezirksamt Spandau von Berlin

KOORDINATION
Machleid GmbH Städtebau | Stadtplanung

PREISGERICHT
Juli 2018 (1. Phase), Oktober 2018 (2. Phase)

TÄTIGKEIT
Fachpreisrichter

 

Außenanlagen Carl-von-Ossietzky-Schule 2. BA

ART DES VERFAHRENS
Nichtoffener Realisierungswettbewerb

AUSLOBER
Land Berlin, vertreten durch das BA Friedrichshain-Kreuzberg in Zusam-menarbeit mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Abt. IV und Abt. II

KOORDINATION
S.T.E.R.N Gesellschaft der behutsamen Stadterneuerung

PREISGERICHT
Mai 2018

TÄTIGKEIT
Fachpreisrichter (Vorsitz)

 

Auswahlgremium Freiraumplanung Friedrich-Wilhelm-Platz

ART DES VERFAHRENS
Nichtoffener landschaftsplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil

AUSLOBER
Land Berlin, vertreten durch das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg

KOORDINATION
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Referat II D

ZEITRAUM
April 2018

TÄTIGKEIT
Mitglied des Auswahlgremiums

 

Neugestaltung Rudolfplatz, Berlin-Friedrichshain

ART DES VERFAHRENS
Gutachterverfahren mit integrierter Bürger*innenbeteiligung

AUSLOBER
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

KOORDINATION
Herwarth + Holz

ZEITRAUM
Dezember 2017 bis Februar 2018

TÄTIGKEIT
Obergutachter

 

Mehringplatz in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg

ART DES VERFAHRENS
Nichtoffener Ideen- und Realisierungswettbewerb für Landschaftsarchitek-ten und ARGEs aus Landschaftsarchitekten, Architekten, Stadtplanern

AUSLOBER
Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt in Zusammenarbeit mit dem BA Friedrichshain-Kreuzberg

KOORDINATION
Referat II D: Architektur Stadtgestaltung Wettbewerbe

PREISGERICHT
Dezember 2015

TÄTIGKEIT
Stellvertretender Fachpreisrichter

 

Außenanlagen Carl-von-Ossietzky-Gemeinschaftsschule / Aziz-Nesin-Grundschule

ART DES VERFAHRENS
Nichtoffener kooperativer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil

AUSLOBER
Land Berlin, vertreten durch das BA Friedrichshain-Kreuzberg in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Referat II D

KOORDINATION
Machleid GmbH Städtebau | Stadtplanung

PREISGERICHT
Dezember 2013

TÄTIGKEIT
Fachpreisrichter (Vorsitz)

 

Jahrgang 1965, geboren und aufgewachsen in Berlin
Dipl.-Ing. Garten- und Landschaftsarchitekt (TU - Berlin)

Sprachen: deutsch - französisch - englisch - norwegisch

1984-1992
Studium der Landschaftsplanung an der TU Berlin
1987-1989
Stipendium an der École Nationale Supérieure du Paysage de Versailles (ENSP)
Diplomarbeit in Oslo
1993-1999
Mitarbeit bei Büro Kiefer, Büro Ines Alkewitz, Grün Berlin GmbH, a.g.u Lange + Grigoleit
1998
Eintritt in die Architektenkammer Berlin
Lehraufträge an der TU Berlin
SS 2000
Zeitvertrag als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU
2000
Gründung des Büros guba+sgard LANDSCHAFTSARCHITEKTEN

Thomas 2

Arbeitsweise

Ein Projekt von A bis Z, also von der Ideenfindung bis zur Bauleitung (oder darüber hinaus) zu entwickeln und zu betreuen, hat für uns etwas Faszinierendes: Nach einer oft langen Phase der Ortserkundung, der Diskussion mit dem Auftraggeber und anderen Planungsbeteiligten, der Erstellung von Plänen, Genehmigungs- und Bauunterlagen materialisieren sich die Ideen und nehmen Gestalt an.

In einem Bereich, in dem die Pflanze eine entscheidende Rolle spielt, ist das Ende der Baustelle lediglich der Anfang einer Entwicklung, bei der – vorausgesetzt, dass die erforderliche Pflege gewährleistet ist – die Anlage von Jahr zu Jahr schöner wird. Diese Entwicklung mitzudenken, aber auch die Bereitschaft, sich überraschen zu lassen, ist für uns ein weiterer Reiz, als Landschaftsarchitekten tätig zu sein.

Wir sehen unsere Arbeit weniger darin, einen bestimmten formalen Stil zu kultivieren, als darin, für eine Aufgabe eine adäquate Antwort zu finden. Die Aufgabenstellung ergibt sich für uns aus dem Ort mit seinen Potentialen und Beschränkungen, den Anforderungen und Möglichkeiten des Auftraggebers und den formalen Rahmenbedingungen.

Unser Ziel ist es, einfache gestalterische Lösungen zu finden, die selbstverständlich wirken, jedoch innerhalb eines klaren Konzepts auch Raum für Unvorhergesehenes und Malerisches lassen.