projektliste impressum

Thomas Guba

Jahrgang 1965
Dipl.-Ing. Garten- und Landschaftsarchitekt (TU - Berlin)
geboren und aufgewachsen in Berlin
Sprachen: deutsch - französisch - englisch - norwegisch

1984-1992
Studium der Landschaftsplanung an der TU Berlin
1987-1989
Stipendium an der École Nationale Supérieure du Paysage de Versailles (ENSP)
Diplomarbeit in Oslo
1993-1999
Mitarbeit bei Büro Kiefer, Büro Ines Alkewitz, Grün Berlin GmbH, a.g.u Lange + Grigoleit
1998
Eintritt in die Architektenkammer Berlin
Lehraufträge an der TU Berlin
SS 2000
Zeitvertrag als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU
2000
Gründung des Büros guba+sgard LANDSCHAFTSARCHITEKTEN

Martine Sgard

Jahrgang 1971
Paysagiste D.P.L.G - Versailles (F)
geboren und aufgewachsen in Frankreich
Sprachen: französisch - schwedisch - deutsch - englisch

1990-1991
Diplom in Geographie und Deutsch an der Universität Paris XII
1991-1995
Studium in der École Nationale Supérieure du Paysage de Versailles (ENSP)
Stipendium an der Harvard University in Cambridge-USA und an der TU Berlin
Diplomarbeit in Paris und Berlin
1995-2000
Mitarbeit im Ministerium für Stadtplanung Paris (IAURIF) und in den Büros
Jacques Sgard, Kamel Louafi, Birgit Hammer und Agence Ter Paris / Bad Oeynhausen
2000
Gründung des Büros guba+sgard LANDSCHAFTSARCHITEKTEN
SS 2002-03
Lehraufträge an der TU Berlin, Institut für Landschaftsarchitektur
2006
Eintritt in die Architektenkammer Berlin



Büroprofil

Das Büro guba + sgard LANDSCHAFTSARCHITEKTEN wurde im Jahr 2000 von Thomas Guba und Martine Sgard gegründet.
2012 hat Martine Sgard die Büropartnerschaft verlassen und sich als selbstständige Fachübersetzerin etabliert (> www.martinesgard.com). Thomas Guba führt das Büro seitdem unter Beibehaltung des Namens guba + sgard alleine weiter und wird in der Projektarbeit z.Zt. von zwei Mitarbeitern unterstützt.

Schwerpunkt unseres Büros ist die Objektplanung für private, gewerbliche und öffentliche Auftraggeber in allen Leistungsphasen. Mit der Wiederherstellung des Parks der Villa Henckel in Potsdam arbeiten wir seit einigen Jahren intensiv in der Gartendenkmalpflege. In der Sportplatzplanung sind wir seit 2010 mit dem Projekt Dreifachsporthalle in Schwabach (Bayern) tätig.

In Zusammenarbeit mit Hochbauarchitekten beschäftigen wir uns mit städtebaulichen Fragestellungen. Hierbei reizt uns besonders die unterschiedliche Art und Weise, sich dem Phänomen "Stadt" zu nähern und eine gemeinsame Lösung zu finden.

Arbeitsweise

Ein Projekt von A bis Z, also von der Ideenfindung bis zur Bauleitung (oder sogar darüber hinaus) zu betreuen, hat für uns etwas Faszinierendes: Nach einer oft langen Phase der Ortserkundung, der Diskussion mit dem Auftraggeber und anderen Planungsbeteiligten, des Erstellens von Plänen und Leistungsverzeichnissen, materialisieren sich die Ideen und nehmen Gestalt an.

Wir sehen unsere Arbeit weniger darin, einen bestimmten formalen Stil zu kultivieren, als darin, für eine Aufgabe eine adäquate Antwort zu finden: Unsere Aufgabe besteht aus dem Ort mit seinen Potentialen und Beschränkungen, den Anforderungen des Auftraggebers und seinen (finanziellen) Möglichkeiten.
Unser Ziel ist es, einfache gestalterische Lösungen zu entwickeln, die selbstverständlich wirken, jedoch innerhalb eines klaren Konzeptes auch Raum für Malerisches und Unvorhergesehenes lassen.

Die Auseinandersetzung mit dem Ort ist für uns hierbei das Entscheidende: Nur durch Erforschung und Verständnis seiner Geschichte und Bedeutung, seiner Topographie, Ausdehnung, und der Blickbeziehungen gelangt man unserer Meinung nach zu Vorschlägen, die angemessen sind. Im Gegensatz zur Gebäudeplanung sind die Anforderungen oft nicht so genau definiert, was uns die Möglichkeit gibt, ein Programm und Nutzungsangebote selber zu erfinden. Oft haben Auftraggeber auch nur eine vage Vorstellung von dem, was möglich ist. Insofern gilt der schöne Satz von Dennis Lasdun:

"Our job is to give the client not what he wants, but what he never dreamt he wanted".